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EGW Schburg klein

Geschichte

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Generelles zur EGW- Geschichte

Im September 1831 wurde die Evangelische Gesellschaft (EG) gegründet. Als missionarischer Zweig innerhalb der Landeskirche wollte man einen Dienst zur Ehre Gottes tun. Zu den Gründern gehörte auch ein frommes, blindes Eisi und vier Theologiestudenten.
Zwischen 1879 – 1886 entstand ein neues Erwachen, ausgelöst durch  Evangelisationseinsätze von Elias Schrenk. Es wurden Vereinshäuser als Versammlungsorte gebaut.
Das starke Wachstum brachte aber auch Spannungen mit sich. Diese führten 1908 zu einer Trennung. Es entstand der "Verband landeskirchlicher Gemeinschaften". Über die Jahre gab es Phasen von mehr  und auch wieder von weniger Zusammenarbeit.

1996 schlossen sich die beiden Werke zusammen unter dem neuen Namen "Evangelisches Gemeinschaftswerk (EGW)".

Geschichtliches zum Bezirk Schwarzenburg

In „Gott allein die Ehre“ (Seite 236) ist zu lesen, dass Evangelist Frey von Burgistein einmal im Monat Schwarzenburg besuchte (1887). Wohl in dieser Zeit wurde das Vereinshaus Mutten (Mamishaus) gebaut und dann der erste Evangelist stationiert.
Die 1907 verstorbene Frau Wenger-Hirzel verschrieb in ihrem Testament ihr kleines Bauernhaus am „Märitplatz“ der EG mit der Auflage, dass dieses oder sonst ein Ort im Dorf eine Stätte der Verkündigung des Evangeliums werden möge. Umgehend wurden regelmässige Versammlungen eingeführt und machte dazu aus den Stuben im Parterre ein Säli. Darüber wurde eine einfache Wohnung eingerichtet. Eine Abwartin mit Tochter wohnte in dieser Wohnung und der Evangelist (so nannte man damals die Pfarrer der EG) wohnte weiterhin in Mutten. Von 1918 – 1921 war ein erster Evangelist in Schwarzenburg stationiert. 1921 wurde die Arbeit wieder dem Evangelisten von Mutten zugeteilt und in Schwarzenburg zog Elisa Beyeler, Modistin aus Guggisberg ein. Sie schaute zum Haus, leitete den „Jungfrauenverein“ und machte auch Besuche, soweit ihr dies möglich war. 1924 zog sie aus. Dies löste grundsätzliche Abklärungen ein mit dem Ergebnis, dass das Scheuerwesen zu einem Saal umgebaut wurde. Und die freigewordenen Räumlichkeiten im Wohnungsteil wurden wieder zur Wohnung genommen, um endgültig einen Evangelisten stationieren zu können.
1977 wurden die Arbeiten Mutten/ Schwarzenburg zusammen gelegt. Mittelhäusern/Oberbalm wurde Bern zugeteilt, bzw. in der Praxis war es der Prediger von (so nannte man nun die Evangelisten) Riedbach, dem die Arbeit zugeteilt war. Weitere Aussenposten wurden zusammengelegt und Rütti bei Riggisberg dem Bezirk Wattenwil zugeteilt. 
Anfangs der 80er-Jahre wird überlegt, ob der notwendige Neubau vom Vereinshaus in Schwarzenburg zusammen mit einem in EG-Kreisen gewünschten Altersheim verwirklicht werden könnte. Die Abklärungen ergaben, dass zur Finanzierung eines privaten Altenheims die Mittel fehlen.
1986/87 wurde an Stelle des alten Hauses ein neues Vereinshaus gebaut. 1992 wurde Mittelhäusern/Oberbalm wieder Schwarzenburg zugeteilt.

Um die Jahrtausendwende wurden alle Aussenposten geschlossen, die Vereinshäuser Mutten und Mittelhäusern verkauft und die Gottesdienste usw. auf Schwarzenburg konzentriert.